Die heilige Elisabeth - Sinnbild der Hingabe

Die Heimatlosen beherbergen. Die Kranken pflegen.
Die Gefangenen trösten. Die Durstigen tränken.
Die Nackten kleiden. Die Toten begraben.
Die Hungrigen speisen.
Diese sieben Werke der Barmherzigkeit lebte die Heilige Elisabeth.
Auch wenn es nicht gern gesehen war am thüringischen Landgrafenhof des frühen 13. Jahrhunderts, zusammen mit ihrem Ehemann Landgraf Ludwig IV stiftete und baute Elisabeth Spitäler und Siechenhäuser. Sie half den Armen und Kranken auf jede Weise, die ihr möglich war. Als ihr Mann starb und sie keine Unterstützung von ihrer Familie bekam, steigerte sich ihr Wunsch, Hilfe und Heilung zu geben. Sie verließ sie die Wartburg, um in keuscher Frömmigkeit nach franziskanischer Regel in Armut den Armen zu dienen. In ihren letzten Lebensjahren gründete sie ein Spital in Marburg, in dem sie niedrigste Arbeiten verrichtete und das sie bis zu ihrem Tod am 16. November 1231 leitete.
Elisabeth wurde damit zum Sinnbild christlicher Fürsorge und tätiger Hingabe.

elisabeth schert aussätzigem die haare
Elisabeth schert einem Aussätzigen die Haare
Fresko in der Spitalkapelle (15. Jahrhundert)

ludwig findet gekreuzigten im ehebett
Landgraf Ludwig findet den Gekreuzigten im Ehebett
Fresko in der Spitalkapelle (15. Jahrhundert)



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