Seuchenbekämpfung

Seuchenbekämpfung fand bis in die frühe Neuzeit schon an den Stadttoren statt: Die Torwächter oder Pförtner, so auch der Spitalpförtner, mussten entscheiden, wer Einlass bekam und dabei auch genau darauf achten, welchen gesundheitlichen Eindruck eine Person machte. Der wichtigste Schutz war deshalb eine intakte Stadtmauer
Ab dem 18./19. Jahrhundert begann man, ebenfalls um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, die Wassergräben an den Stadtmauern zuzuschütten, weil diese im Sommer furchtbar stanken und man die schlechte Luft für Krankheiten verantwortlich machte.

stadttor mit schranke
Stadttor mit Schranke vor dem Spital
Bartholomäus Sixt Kummer (1683)


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