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1970er Jahre

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2014 lebensgrundlagen
2014

Auch ein urgeschichtliches Museum hat eine Geschichte

1965 wurde das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren in einem Raum des „Spitals zum Heiligen Geist“ eröffnet.
Prof. Gustav Riek von der Universität Tübingen wollte die Fundstücke und Ergebnisse seiner Ausgrabungen in der Brillenhöhle und der Großen Grotte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Stadt Blaubeuren richtete daraufhin eine kleine Ausstellung ein und übernahm die finanzielle Trägerschaft.

Aus dieser Keimzelle hat sich das Museum bis heute weiter entfaltet. Die Universität Tübingen konnte als wissenschaftlicher Vertragspartner gewonnen werden. In einem ersten Erweiterungsschritt wurde zwischen 1979 und 1984 eine erweiterte Dauerausstellung eingerichtet. Diese Ausstellung wurde zuletzt 2009 aktualisiert und komplett umgebaut. Präsentiert werden darin das Alltagsleben in den archäologischen Fundstellen in Ach-, Blau- und Lonetal.

2002 wurde das Museum um Sonderausstellungsräume und die Galerie 40tausend Jahre Kunst erweitert.

2014 hat sich das Museum erneut vergrößert. Die Galerie wurde zu Schatzkammern der Eiszeitkunst umgestaltet. Das Museum hat seine Fläche verdoppelt und nutzt jetzt das ehemalige Heilig-Geist-Spital vollständig. Räume für Forschungsarbeiten und für die Pädagogik sind in Nachbargebäuden angegliedert. Mit der Erneuerung und Erweiterung ist ein modernes Museum in historischem Ambiente entstanden.

Als Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg und durch die wissenschaftliche Leitung durch den Tübinger Lehrstuhlinhaber für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie kann das Museum auf aktuelle Forschung, Museumsfachwissen und konservatorisches Know-how zurückgreifen und landeseigene Originale ausstellen. Durch Vertrag mit dem Land nimmt es die Aufgabe des zentralen Museums für Urgeschichte in Baden-Württemberg wahr.

  • Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
  • Kirchplatz 10
  • 89143 Blaubeuren
  • Telefon: 07344 9669-90
  • Fax: 07344 9669-915
  • info@urmu.de
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