Brillenhöhle - Elfenbeinanhänger (© urmu)
Elfenbeinanhänger

Brillenhöhle - Sekundärbestattung (© urmu)
Sekundärbestattung


weg zur Brillenhöhle
Weg zur Brillenhöhle


Brillenhöhle (Aachtal)

Wege zur Brillenhöhle

Von der B 492 aus:
- B 492 Blaubeuren Richtung Ehingen,
- vorbei an Brücke über Bahnlinie,
- danach rechts Parkplatz an Felswand.
- Zu Fuß weiter Richtung Ehingen
- nach 100 m rechts Eingang in Fußweg,
- über die Stufen nach links oben Richtung Felsenlabyrinth,
   Günzelburg, Seißen.
- Kurz nach einer Bank vor einem Felsriegel Weg rechts hoch in
   Serpentinen,
- am Schluss über Stufen bis zur Brillenhöhle.

Vom urmu aus:
- Vom Museum entlang der Karlstraße Richtung Bahnhof
- bis zur Kreuzung mit der Weiler Straße (Ampel).
- Rechts in die Weiler Straße und
- an der nächsten Kreuzung links abbiegen (weiterhin Weiler
   Straße).
- Schräg nach rechts den Reichlensbergweg nach oben
   (an ehemaliger Töpferei Mindel - Anschrift am Haus),
- oben angekommen links halten und dann
- schräg nach rechts oben dem Matthäus-Hipp-Weg folgen.
- Nach dem Ende der Teerstraße dem Fahrweg bis zu einer Kehre
   folgen.
- Hier geradeaus in den Wald gehen.
- Nach ca. 300 Metern nicht steil nach rechts oben, sondern
   nach links unten bis zur nächsten Weggabelung gehen.
- Von hier aus auf der Treppe nach rechts oben auf den
   Höhlenvorplatz steigen.Vor 40 000 bis 12 000 Jahren bewohnten Menschen wiederholt die Brillenhöhle bei Blaubeuren und hinterließen zahlreiche Werkzeuge, Schmuckstücke und Reste ihrer Jagdbeute. Es wird von einer Nutzung vor allem im Frühjahr und Winter ausgegangen.
Große Feuerstellen zeigen, dass die Höhle intensiv genutzt wurde. Zum Schutz vor der Kälte wurde einst eine Mauer aus Kalksteinen aufgebaut, die vermutlich als Begrenzung für einen Zelteinbau in der Höhle diente. Den Forschern ist es außerdem gelungen, Steinwerkzeuge aus der Brillenhöhle, dem Geißenklösterle und dem Hohle Fels zusammenzusetzen. Alle drei Höhlen wurden also zeitgleich genutzt.
Zu den besonderen Entdeckungen gehört die magdalénienzeitliche Bestattung mehrerer Personen. Die Knochen, der an einem anderen Ort verstorbenen Menschen, waren vor rund 14 000 Jahren in die Brillenhöhle mitgebracht und dort niedergelegt worden.

In der Höhle wurde 1955-1963 unter der Leitung von Gustav Riek, Professor für Urgeschichte an der Universität Tübingen, ausgegraben.
2020 fanden nach fast 60 Jahren neue Untersuchungen durch das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg unter der Leitung von Yvonne Tafelmaier statt.

Weitere Informationen

Zugänglichkeit
Die Höhle ist aus Schutzgründen vergittert und kann im Rahmen des museumspädagogischen Programms besucht werden. Der Einblick in die Hallenhöhle ist von außen möglich. Zusammen mit dem Felsenlabyrinth ergibt sich ein schönes Wanderziel.
Die Wege sind für Rollstuhl und Kinderwagen nicht geeignet.

GPS-Daten     48°24'19" N, 9°46'40" O

Wege zur Brillenhöhle

Von der B 492 aus:
- B 492 Blaubeuren Richtung Ehingen,
- vorbei an Brücke über Bahnlinie,
- danach rechts Parkplatz an Felswand.
- Zu Fuß weiter Richtung Ehingen
- nach 100 m rechts Eingang in Fußweg,
- über die Stufen nach links oben Richtung Felsenlabyrinth,
   Günzelburg, Seißen.
- Kurz nach einer Bank vor einem Felsriegel Weg rechts hoch in
   Serpentinen,
- am Schluss über Stufen bis zur Brillenhöhle.

Vom urmu aus:
- Vom Museum entlang der Karlstraße Richtung Bahnhof
- bis zur Kreuzung mit der Weiler Straße (Ampel).
- Rechts in die Weiler Straße und
- an der nächsten Kreuzung links abbiegen (weiterhin Weiler
   Straße).
- Schräg nach rechts den Reichlensbergweg nach oben
   (an ehemaliger Töpferei Mindel - Anschrift am Haus),
- oben angekommen links halten und dann
- schräg nach rechts oben dem Matthäus-Hipp-Weg folgen.
- Nach dem Ende der Teerstraße dem Fahrweg bis zu einer Kehre
   folgen.
- Hier geradeaus in den Wald gehen.
- Nach ca. 300 Metern nicht steil nach rechts oben, sondern
   nach links unten bis zur nächsten Weggabelung gehen.
- Von hier aus auf der Treppe nach rechts oben auf den
   Höhlenvorplatz steigen.


   3D-Ansicht
   (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)




  • Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
  • Kirchplatz 10
  • 89143 Blaubeuren
  • Telefon: 07344 9669-90
  • Fax: 07344 9669-915
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