laith al-deen©alexander fischer

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IceAgeStarClub

Laith Al-Deen besucht den Ursprung der Musik

Interview am Hohle Fels in Schelklingen


Der international erfolgreiche Sänger und Musikproduzent Laith Al-Deen besuchte in Begleitung von Radio7-Moderator Matze Ihring im UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ den Hohle Fels bei Schelklingen – den Fundort eines der ältesten Musikinstrumente der Welt.

„Von diesem Ort geht eine besondere Energie aus“, sagte Laith Al-Deen im Interview, sichtlich beeindruckt von der imposanten Höhlenhalle des Hohle Fels.

Auf seiner mitgebrachten Gitarre spielte Laith Al-Deen drei seiner Hits in der Höhle. Selbst eine gerissene Gitarrensaite brachte den Künstler nicht aus dem Konzept. „Vor zigtausend Jahren konnten die Menschen auch nicht gleich in einen Musikladen gehen.“ Die einmalige Umgebung der Höhle und die einzigartige Akustik in der Felshalle faszinierten Laith Al-Deen im Besonderen.

Laith Al-Deen ist nicht der erste Künstler am Ursprung der Musik. Zuletzt waren der Pop-Musiker Adel Tawil, die österreichische Sängerin Christina Stürmer, der dänische Sänger Christopher und der irisch-amerikanische Sänger Michael Patrick Kelly im UNESCO-Welterbe. Sie sind Mitglieder im „Ice Age Star Club“ geworden, ein exklusiver Musik-Club für Künstler, die den Ursprung der Musik besuchen.

Als Dank für seinen Besuch erhielt der Musiker einen eigens kreierten Award in Form einer Replik eines der ältesten Musikinstrumente der Welt. Laith Al-Deen freute sich: „Das ist ein ganz besonderer Preis, auf den ich stolz bin. Vielen Dank!“

Laith Al-Deen am Ursprung der Musik:
Das Interview wurde unter Berücksichtigung der momentan geltenden Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen geführt.
 
Das UNESCO-Welterbe
„Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

 
Vor 40.000 Jahren schufen Eiszeitkünstler auf der Schwäbischen Alb in den Höhlen des Aach- und Lonetals bei Ulm die ersten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit. Nirgendwo auf der ganzen Welt wurden bisher ältere vergleichbare Kunstgegenstände und Musikinstrumente gefunden. Im Juli 2017 verlieh die UNESCO sechs Höhlen und den umliegenden Landschaften in Ach- und Lonetal den Titel UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.
 
 
Öffnungszeiten
Der Hohle Fels bei Schelklingen ist für Besucher aufgrund der aktuellen Lage noch geschlossen. Die Höhlen Geißenklösterle und Sirgenstein im Achtal sowie die Höhlen Hohlenstein und Bockstein im Lonetal sind ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und sind ganzjährig frei zugänglich. Die Vogelherdhöhle kann zu den Öffnungszeiten des umliegenden Informations- und Erlebniszentrums Archäopark Vogelherd besucht werden, hier können Besucher das Mammut vom Vogelherd im Original sehen. Die Venus vom Hohle Fels sowie einige der 40.0000 Jahre alten Flöten werden im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren gezeigt. Im Museum Ulm wird der Löwenmensch präsentiert.
 
Weitere Informationen www.weltkultursprung.de


Bildhinweise
Die Fotos zeigen Laith Al-Deen in der Höhle Hohle Fels bei Schelklingen. Auf einem Foto hält Laith Al-Deen den Award mit der Replik der Flöte in den Händen.
(Fotos: Alexander Fischer)


  • Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
  • Kirchplatz 10
  • 89143 Blaubeuren
  • Telefon: 07344 9669-90
  • Fax: 07344 9669-915
  • info@urmu.de