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IceAgeStarClub

Adel Tawil besucht den Ursprung der Musik
 
Interview am Hohle Fels
Adel Tawil ist neues Mitglied im IceAgeStarClub


Das neue Album von Adel Tawil heißt „Alles lebt“. Während seiner Promotion-Tour machte der deutsche Pop-Musiker einen Stopp im UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und besuchte mit Radio7-Moderator Matze Ihring den Fundort der ältesten Musikinstrumente der Welt, am Hohle Fels in Schelklingen. Jetzt ist er neues Mitglied im „IceAgeStarClub“.
 
„Musik ist eine universelle Sprache, Musik berührt unsere Herzen und macht etwas mit uns Menschen. Das war offensichtlich schon immer so“, erklärte Adel Tawil, der sichtlich beeindruckt war von dem imposanten Höhlengewölbe des Hohle Fels. „Musik hilft uns, unsere Emotionen auszudrücken, es ist ein Weg, um Hoffnung, Schmerzen oder Liebe zu verkünden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Menschen in dieser Höhle schon vor 40.000 Jahren ihre Herzen mit Flötenmusik erwärmt haben“.

Dass der Ursprung der Musik hier auf der Schwäbischen Alb liegt, überraschte den Künstler. Überraschend war allerdings auch das Talent von Adel Tawil für das prähistorische Instrument. Auf Anhieb gelang es ihm auf der Nachbildung einer Schwanenknochen-Flöte zu spielen. „Du bist der erste Musiker, der sofort auf dieser Flöte spielen kann. Das ist beachtlich!“ kommentierte Matze Ihring die Musikeinlage. Darüber hinaus testete Adel Tawil die Akustik der Höhle mit einer spontanen Gesangseinlage aus seinem aktuellen Song „Tu m’appelles“. Tawil: „Die Akustik ist wirklich grandios“.

Der Musiker wurde durch die Höhle geführt, in der zeitgleich an diesem Tag die aktuellen Grabungen der Universität Tübingen aufgenommen wurden. „Das ist wirklich faszinierend, es hat auch etwas von Indiana Jones“, kommentierte Adel Tawil die aktuelle Grabungsszenerie am Hohle Fels. 

Adel Tawil ist neues Mitglied im „IceAgeStarClub“ geworden, ein exklusiver Musik-Club für Künstler, die den Ursprung der Musik besuchen. Zuletzt waren die österreichische Sängerin Christina Stürmer und Hartmut Engler, der Sänger von PUR zu Gast. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden mit einem speziell dafür kreierten Award ausgezeichnet, in Form einer Replik eines ältesten Musikinstrumente der Welt, einer Flöte. Adel Tawil freute sich: „Das ist ein sehr besonderer Award und eine wirklich große Ehre für mich. Vielen Dank!“

Das komplette Interview

 
 
Das UNESCO-Welterbe
„Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

 
Vor 40.000 Jahren schufen Eiszeitkünstler auf der Schwäbischen Alb in den Höhlen des Aach- und Lonetals bei Ulm die ersten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit. Nirgendwo auf der ganzen Welt wurden bisher ältere vergleichbare Kunstgegenstände und Musikinstrumente gefunden. Im Juli 2017 verlieh die UNESCO sechs Höhlen und den umliegenden Landschaften in Ach- und Lonetal den Titel UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

 
Öffnungszeiten
 
Der Hohle Fels bei Schelklingen ist in den Sommermonaten für Besucher geöffnet. Die Höhlen Geißenklösterle und Sirgenstein im Achtal sowie die Höhlen Hohlenstein und Bockstein im Lonetal sind ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und sind ganzjährig frei zugänglich. Die Vogelherdhöhle kann zu den Öffnungszeiten des umliegenden Informations- und Erlebniszentrums Archäopark Vogelherd besucht werden, hier können Besucher das Mammut vom Vogelherd im Original sehen. Die Venus vom Hohle Fels sowie einige der 40.0000 Jahre alten Flöten werden im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren gezeigt. Im Museum Ulm wird der Löwenmensch präsentiert.
 
Weitere Informationen www.weltkultursprung.de


Bildhinweise
Die Fotos zeigen Adel Tawil, bei einigen Fotos mit Radio7-Moderator Matze Ihring, an der Höhle Hohle Fels bei Schelklingen. Auf zwei Fotos hält Adel Tawil den Award des „IceAgeStarClub“ mit der Replik einer Flöte in den Händen.
(Fotos: thomasmelcher.de)

  • Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
  • Kirchplatz 10
  • 89143 Blaubeuren
  • Telefon: 07344 9669-90
  • Fax: 07344 9669-915
  • info@urmu.de
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