christina stürmer - ursprung der musik 1©thomas melcher.de

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IceAgeStarClub

Christina Stürmer am Ursprung der Musik
 
Christina Stürmer ist „Überall zu Hause“
und zu Besuch am Ursprung der Musik.

 
Christina Stürmers neue Single ist auch der gleichnamige Titel ihres aktuellen Albums „Überall zu Hause“. Die österreichische Sängerin ist momentan mit ihrer Überall zu Hause-Tour auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs, um ihre Erlebnisse und Fundstücke, ihre Lebensweisheiten und Schätze mit ihren Fans zu teilen.
 
Auf ihrer aktuellen Deutschlandtour machte die Künstlerin einen Zwischenhalt im UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und besuchte den Fundort der ältesten Musikinstrumente der Welt. „Es ist nahezu unvorstellbar, dass Menschen in diesen Höhlen bereits vor 40.000 Jahren Musik gemacht haben“, erklärt Christina Stürmer, „irgendjemand muss ja mal auf die Idee gekommen sein, ein Musikinstrument herzustellen und darauf Töne zu erzeugen.“ Dass der Ursprung der Musik hier auf der Schwäbischen Alb liegt, überrascht die Künstlerin. Im Interview mit Radio7-Moderator Matze Ihring sagte die Musikerin weiter: „Musik ist ein so wesentlicher Bestandteil für uns Menschen und ein Ventil für die unterschiedlichsten Emotionen, ich kann mir vorstellen, dass damals sehr frei und losgelöst musiziert wurde. Ich frage mich, ob die Menschen damals auch schon getanzt haben.“ Christina Stürmer hat selbst einmal Querflöte gespielt. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Flötenklang in dieser Höhle etwas sehr Besonderes hat“, sagt Stürmer und lässt es sich nicht nehmen, selbst ein paar Klänge auf einer originalgetreuen Nachbildung eine Gänsegeierknochen-Flöte erklingen zu lassen.
 
Christina Stürmer ist nicht die erste Künstlerin, die den Ursprung der Musik besucht. Zuletzt war Hartmut Engler von PUR zu Gast, so auch Sasha Vollmer von Boss Hoss oder die ukrainische Opernsängerin Oxana Arkaeva. Eigens dafür wurde ein exklusiver Musik-Club, der „IceAgeStarClub“ gegründet. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden mit einem speziell dafür kreierten Award ausgezeichnet, in Form einer Replik des ältesten Musikinstruments der Welt, einer Flöte. Alle Künstler sind sich darin einig, dass es ein sehr ergreifendes Gefühl ist, am Ursprung der Musik zu stehen. Der IceAgeStarClub hat jetzt ein neues Mitglied erhalten: Christina Stürmer. „Ich freue mich sehr darüber.“
 
Das Interview wurde am Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen durchgeführt. Die Musikerin wurde durch die Vogelherd-Höhle geführt, in denen die Ausgrabungen die sensationellen Funde ans Tageslicht brachten. Ihr wurden auch Aufnahmen der Flötenklänge vorgespielt, um sie in die Zeit vor rund 40.000 Jahren zurückzuversetzen. Im Anschluss an das Interview mit Radio7-Moderator Matze Ihring wurde die Sängerin von Bürgermeister Marcus Bremer begrüßt und exklusiv durch die Schatzkammer des Archäoparks Vogelherd geführt,  in der u.a. das berühmte Mammut vom Vogelherd im Original zu sehen ist.
 
Das komplette Interview
    
 
 
Das UNESCO-Welterbe
„Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

 
Vor 40.000 Jahren schufen Eiszeitkünstler auf der Schwäbischen Alb in den Höhlen des Aach- und Lonetals bei Ulm die ersten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit. Nirgendwo auf der ganzen Welt wurden bisher ältere vergleichbare Kunstgegenstände und Musikinstrumente gefunden. Im Juli 2017 verlieh die UNESCO sechs Höhlen und den umliegenden Landschaften in Ach- und Lonetal den Titel UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.
 
 
 
Öffnungszeiten
 
Die Vogelherdhöhle kann zu den Öffnungszeiten des umliegenden Informations- und Erlebniszentrums Archäopark Vogelherd besucht werden. Die Höhlen Hohlenstein und Bockstein im Lonetal sowie die Höhlen Geißenklösterle und Sirgenstein im Achtal, welche ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ sind, sind ganzjährig frei zugänglich. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist ab Mai wieder für Besucher geöffnet. In den Wintermonaten ist er aufgrund des Fledermausschutzes geschlossen.

Im Archäopark Vogelherd Niederstotzingen können Besucher das Mammut und einen Höhlenlöwen im Original sehen. Die Venus vom Hohle Fels sowie einige der 40.0000 Jahre alten Flöten werden im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren gezeigt. Im Museum Ulm wird der Löwenmensch präsentiert.
 
Weitere Informationen www.weltkultursprung.de

  • Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
  • Kirchplatz 10
  • 89143 Blaubeuren
  • Telefon: 07344 9669-90
  • Fax: 07344 9669-915
  • info@urmu.de
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