Höhlenbär

Objektdaten

Inventarnummer
LMW S 89,14c
Fundtyp
Elfenbeinfigur
Datierung
40 000 Jahre vor heute
Epoche
Jungpaläolithikum
Fundort
Blaubeuren, Alb-Donau-Kreis
Größe
5 cm
Material
Elfenbein

Beschreibung

Höhlenbär

Obwohl die Knochen von Höhlenbären die häufigsten eiszeitlichen Tierreste in unseren Fundstellen sind, wurden diese Tiere nur zweimal dargestellt.
Die Figur aus dem Geißenklösterle zeigt einen vollplastisch geschnitzten Bären, der sich auf die Hinterbeine aufgerichtet hat, also in Droh- oder Verteidigungshaltung mit nach oben gestrecktem Kopf und ausgebreiteten Pranken. Die 5 cm hohe Figur wurde aus elf Fragmenten zusammengesetzt. Es existieren weitere dazugehörige Fragmente, die sich aber nicht direkt ansetzen lassen. Die Oberfläche wurde sorgfältig geglättet und an mehreren Stellen mit Kerben verziert. Am Kopf finden sich Rötelspuren.

Ausgestellt im Landesmuseum Württemberg Stuttgart

3D-Scan
https://sketchfab.com/models/1e385f92eeca4f668f6473a86b5a225d