Herzlich Willkommen auf der neuen Website des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet bis 17 Uhr

Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage 10 bis 17 Uhr
Montag geschlossen
Eintrittspreise
Regulär 7 €
Kinder 7 bis 17 Jahre 3 €
Ermäßigt 5 €
Gruppen ab 12 P. 5 € p.P.
Schulklasse 2 € p.P.
Familie/Single-Familie 15 € / 9 €
Adresse
Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
Kirchplatz 10
89143 Blaubeuren

Beschreibung

Um ein möglichst detailgenaues Bild über das Leben in der Altsteinzeit zu erhalten, arbeiten viele wissenschaftliche Disziplinen Hand in Hand. In einem jahrelangen wissenschaftlichen Prozess wird mit modernster Technologie das Forschungspuzzle zusammengesetzt, wobei trotz aller Anstrengungen noch viele Puzzleteile für das vollständige Bild fehlen.

Themen

Ausgrabung
Die archäologische Ausgrabung und ihre genaue Dokumentation bildet die Grundlage.

Schlämmen und Auslesen
Mit Wasser und engmaschigen Sieben werden so auch Objekte gefunden, die nur einen Millimeter groß sind.

Artefaktmorphologie
„Artefakte“ – vor allem Werkzeuge und deren Herstellungsabfälle – werden untersucht.

Archäozoologie
Tierknochen und -zähne sind eine wichtige Informationsquelle, weshalb diese Teilwissenschaft sich mit der Fauna der Vergangenheit befasst.

Mikrofauna
Die Überreste von Kleinsäugern sind wegen Ihrer Aussagekraft über Pflanzen, Bodenbeschaffenheit und Klima überaus wichtig.

Archäobotanik
Durch Pollenanalyse und Untersuchung botanischer Großreste, wie Samen, Zweige und Pflanzenfasern, können Aussagen zu eiszeitlichen Pflanzen getroffen werden, wodurch dann wiederum die Umwelt- und Klimageschichte rekonstruiert werden kann.

Geoarchäologie
Die Zusammenhänge zwischen den entdeckten Objekten, aber auch das sie umhüllende Erdreich werden näher untersucht.

Paläogenetik
Das Erbgut von Menschen und Tieren erlauben Aussagen zu Verwandtschaftsverhältnissen.

Paläoanthropologie
Dieser Wissenschaftsbereich befasst sich mit der Entwicklungsgeschichte des Menschen, was nicht nur Genetik und Verwandtschaftsverhältnisse anbelangt, sondern auch deren Krankheiten, Verletzungen und soziale und geografische Zusammenhänge untersucht.

Datierungsmethoden
Aussagen zum Alter bestimmter Funde erlauben unter anderem die 14C-Datierung wie auch die Thermolumineszenzdatierung.

Das Quadrat 30 aus der Fundstelle Hohle Fels wurde mit einem Teil seiner Funde hier hinter Glas wieder aufgebaut. Nach den Siedlungshorizonten unterteilt, liegen die Sammelfunde nach Fundkategorien (z. B. Knochen, Holzkohle, etc.) in Glasschalen. Dies ist das Quadrat, in dem die Venus vom Hohle Fels gefunden wurde.   (Bildnachweis: URMU)
Die archäologischen Ausgrabungen und ihre Auswertungen liefern nur einzelne Puzzleteile, aber kein vollständiges Lebensbild.